Zum Inhalt springen
Gespräch vereinbaren

Produkt Situational Awareness

IT, die die Lage des Geschäfts kennt.

Kurzantwort

Situational Awareness ist mein Beratungsprodukt: Zuerst wird die ganze Lage des Unternehmens erfasst, von den Zielen über Prozesse und Finanzen bis zu den Stakeholdern, erst dann entsteht die IT. Es setzt an einer von drei Ausgangslagen an: Ziele von Investoren und Stakeholdern, eine Übergabe oder das Groundwork, das Synergien erst möglich macht.

Ivo Schönberner im hellen Kontrollturm eines Flughafens mit Blick auf das Vorfeld
Lagebild · Tower

01 Ausgangslagen

Drei Ausgangslagen. Eine Methode.

Die vier Schritte sind in jedem Mandat gleich. Die Ausgangslage bestimmt das Produkt und das Einstiegswerkzeug.

  1. AZiele von Investoren und Stakeholdern

    Die Ziele stehen. Trägt die IT sie?

    • Wachstum, Unternehmenswert, Exit und Finanzierung ins Lagebild.
    • IT, die Wachstumsplan und Due Diligence trägt.
    Einstieg
    IT-Due-Diligence und Lagebild der Beteiligung
    Schwerpunkt
    L1 · L4 · L5 · Schritt 03 Lage vorausdenken
  2. BÜbergabe

    Das Unternehmen wechselt die Hand. Was geht mit?

    • Sichtbar machen, was wirklich übergeht.
    • Wissen aus Köpfen ins System, vor der Unterschrift.
    Einstieg
    NextEra Copilot: Digitalisierungsgrad 1 bis 5 je Kernprozess, Abfahrtsplan
    Schwerpunkt
    L3 · L6 · Schritt 04 Führen und übergeben
  3. CGroundwork für Synergien

    Die Synergien sind da. Fehlt das Fundament?

    • Erst Infrastruktur und Prozesse, dann strukturierte Daten.
    • Ein kuratierter Datenort, auf dem Synergien und KI aufsetzen.
    Einstieg
    Standortbestimmung auf den fünf Stufen der KI-Einführung, 01 bis 05
    Schwerpunkt
    L2 · L3 · Schritt 02 Lage verstehen

Ausgangslagen lassen sich kombinieren: Ein Unternehmen mit Investoren, das seinen Verkauf vorbereitet, steht in A und B.

02 Beauftragung

So läuft eine Beauftragung.

Für alle drei Ausgangslagen gleich. Jeder Schritt endet mit einem Ergebnis, das Sie behalten.

  1. Start

    Erstgespräch

    30 Minuten, ohne Vortrag

  2. 01

    Lage erfassen

    Lagebild, SWOT, Prozesslandkarte

    Einstieg je Ausgangslage

    • AIT-Due-Diligence
    • BNextEra Copilot
    • CStufen der KI-Einführung
  3. 02

    Lage verstehen

    Prozessflows, Matrizen, Entscheidungslog

  4. 03

    Lage vorausdenken

    Zielbild und Roadmap

  5. 04

    Führen und übergeben

    Laufende IT, auditfeste Doku, Übergabe

Umfang und Zeitrahmen stehen nach dem Erstgespräch schriftlich fest. Abgerechnet als Tagessatz oder Monatsmandat.

03 Begriff

Was heisst Situational Awareness in der IT?

Situational Awareness bedeutet Lagebewusstsein: zu wissen, was um einen herum passiert, was es bedeutet und wie es weitergeht.

  • Wahrnehmendie Elemente einer Lage erkennen
  • Verstehenbegreifen, was sie zusammen bedeuten
  • Vorausdenkenableiten, wie sich die Lage entwickelt

04 Lage

Was gehört zur Lage eines Unternehmens?

Die IT ist nicht Teil der Lage, sie wird daran gemessen.

  • L1Ziele des Unternehmens
  • L2Vision der Führung
  • L3Kernprozesse
  • L4Finanzielle Lage
  • L5Stakeholder und Investoren
  • L6Pflichten und Risiken

05 Leitsatz

IT muss ins Business passen, nicht das Business in die IT.

Wenn ein Unternehmen seine Abläufe an ein System anpasst, bezahlt es jeden Tag dafür: mit Umwegen, Schattenlisten und Abhängigkeit von einzelnen Personen.

06 Werkzeuge

Mit Werkzeugen, die Geschäftsführung und Investoren kennen.

Nicht mit IT-Jargon. Jedes Ergebnis wird normkonform und auditierbar dokumentiert.

  • SWOT-Analyse
  • Prozesslandkarte
  • Prozessflows
  • Matrizen
  • Entscheidungslog
  • Auditierbare Dokumentation

07 Quer zu allen drei

Was gilt in jeder Ausgangslage?

Pflichten aus Normen und Gesetzen sind keine vierte Ausgangslage, sondern die Leitplanke für alle drei.

Sparring: eine unabhängige zweite Meinung vor einer Entscheidung, meist in wenigen Terminen.

08 Abgrenzung

Was Situational Awareness nicht ist.

  • Kein Tool.
  • Kein Zertifikat.
  • Kein Dauermandat.

09 Praxis

Wo die Methode herkommt.

Situational Awareness ist aus Mandaten entstanden, in denen IT unter Zeitdruck und Regulierung liefern musste.

Ivo Schönberner übergibt einem Nachfolger ein MacBook und eine Dokumentationsmappe
Let go · Übergabe
Im Detail Begriffe und Quellen
Situational Awareness (Lagebewusstsein)
Wahrnehmen, Verstehen und Vorausdenken einer Lage (Endsley 1995). Hier: der Name des Beratungsprodukts.
Ausgangslage
Der Anlass eines Mandats: Ziele von Investoren und Stakeholdern (A), eine Übergabe (B) oder Groundwork für Synergien (C). Sie bestimmt Produkt und Einstiegswerkzeug, die vier Schritte bleiben gleich.
Lagebild
Einseitige Darstellung der sechs Dimensionen eines Unternehmens (Ziele, Vision der Führung, Kernprozesse, finanzielle Lage, Stakeholder und Investoren, Pflichten und Risiken) und der heutigen IT.
Passungsanalyse
Abgleich, wo die IT die Ziele des Unternehmens und seiner Stakeholder erfüllt und wo Reibung entsteht.
Entscheidungslog
Fortlaufendes Verzeichnis aller Architekturentscheidungen mit Begründung, auch als Architecture Decision Record (ADR) bekannt.
Fractional CTO
Technische Leitung in Teilzeit oder auf Zeit, typischerweise für Start-ups und Scale-ups ohne festen CTO.
Auditierbare Dokumentation
Dokumentation, die nach einer Norm wie ISO 27001 oder ISO 9001 geführt ist: versioniert, freigegeben, mit Nachweisen und für Auditoren prüfbar.
Playbooks (dokumentierte Abläufe, SOPs)
Dokumentierte IT- und Betriebsabläufe: Runbooks, SOPs, Übergabe-Dokumentation und Notfallabläufe, so dass ein internes Team den Betrieb ohne Berater führen kann.
Grow. Scale. Let go.
Aufbauen, skalieren, übergeben: das Leitmotiv für Schritt 04.
  • Endsley, M. R. (1995). Toward a Theory of Situation Awareness in Dynamic Systems. Human Factors, 37(1), 32–64. (unabhängige Forschung)
  • Referenzfälle Discover Airlines und FraAlliance, von den Kunden für IT am Main freigegeben, Stand Juni 2026. (Eigenquelle)

Alle Begriffe, Werkzeuge und Ergebnisse ausführlich: Volltext als Markdown.

10 Formate

Sehen, hören, mitnehmen.

Film 01Alle wollen etwas anderes1:09 · ansehen
Podcast Lagebild · Folge 08Der Begriff kommt aus dem CockpitIn Vorbereitung
Download · Lagebriefing 01 bis 07Situational Awareness aus Sicht Ihrer RolleIn Vorbereitung

Die ausführliche Fassung dieser Seite: Volltext als Markdown

FAQ Antworten

Fragen zu Situational Awareness.

Was ist das Beratungsprodukt Situational Awareness?

Situational Awareness ist das Beratungsprodukt von Ivo Schönberner. Es richtet die IT eines Unternehmens an der gesamten Lage aus, also an Unternehmenszielen, Vision der Führung, Kernprozessen, finanzieller Situation und den Interessen von Investoren und Stakeholdern: in vier Schritten von der Lageaufnahme über die Passungsanalyse und das Zielbild bis zur Umsetzung und Übergabe an ein internes Team.

Was gehört in ein Lagebild nach Situational Awareness?

Sechs Dimensionen: die Ziele des Unternehmens, die Vision der Führung, die Kernprozesse, die finanzielle Lage, die Interessen von Investoren und weiteren Stakeholdern sowie Pflichten und Risiken. Die IT ist bewusst nicht Teil der Lage, sondern wird daran gemessen.

Warum gehört die finanzielle Lage in eine IT-Beratung?

Weil IT Geld bindet und Geld sparen kann. Liquidität, Budget, Kostenstruktur und Finanzierungsphase entscheiden, welche Architektur tragfähig ist. Eine technisch ideale Lösung, die das Unternehmen finanziell überfordert, erfüllt die Ziele der Geschäftsführung nicht.

Wie berücksichtigt Situational Awareness Investoren und Stakeholder?

Ihre Erwartungen werden im Lagebild ausdrücklich erfasst, etwa Wachstumsziele, Exit-Fähigkeit, Due-Diligence-Reife oder Vorgaben von Gesellschaftern. Die IT wird so gestaltet, dass sie diese Ziele messbar unterstützt, und Zielkonflikte zwischen Stakeholdern werden offen zur Entscheidung vorgelegt.

Mit welchen Werkzeugen arbeitet Situational Awareness?

Mit bewährten Management-Werkzeugen statt IT-Jargon: SWOT-Analyse des Unternehmens, Prozesslandkarte, Prozessflows der Kernprozesse (etwa in BPMN), Stakeholder-, RACI- und Priorisierungsmatrizen sowie einem Entscheidungslog. Daraus werden Zielbild und Roadmap der IT abgeleitet.

Wie wird die Dokumentation auditfest?

Alle Ergebnisse werden normkonform geführt, zum Beispiel nach den Anforderungen von ISO 27001 und ISO 9001: versioniert, mit Freigaben, Verantwortlichen und Nachweisen, in einem auditierbaren System statt in verstreuten Dateien. So kann ein Auditor jede Entscheidung nachvollziehen, auch nach der Übergabe.

Für welche Ausgangslagen ist Situational Awareness gedacht?

Für drei: Erstens ein Unternehmen, das von Zielen seiner Investoren und Stakeholder getrieben ist, etwa Wachstum, Unternehmenswert oder Exit. Zweitens ein bestehendes Unternehmen vor einer Übergabe, an Käufer, Nachfolger oder die nächste Generation. Drittens ein Unternehmen, das erst das Fundament legen muss, um Synergien zu heben, auch mit KI. Die Methode ist in allen drei dieselbe, der Schwerpunkt verschiebt sich.

Welches Angebot gehört zu welcher Ausgangslage?

Bei Zielen von Investoren und Stakeholdern: IT-Due-Diligence und Lagebild für Beteiligungen, Entscheidungsvorlagen und Finanzierungslogik (CAPEX oder OPEX) für die Geschäftsleitung sowie technische Leitung auf Zeit als Fractional CTO. Bei einer Übergabe: NextEra Copilot, ein Digitalisierungs-Audit, das jeden Kernprozess auf einer Stufe von 1 bis 5 einordnet und einen Abfahrtsplan liefert. Beim Fundament für Synergien: die KI-Einführung in fünf Stufen, von Fundament und Infrastruktur über Prozesse und strukturierte Daten bis zum kuratierten Datenort.

Was hat eine Übergabe mit Situational Awareness zu tun?

Eine Übergabe ist der vierte Schritt der Methode, «Führen und übergeben», auf das ganze Unternehmen angewendet. Wer verkauft, übergibt oder kauft, braucht ein Lagebild dessen, was wirklich übergeht: welche Kernprozesse dokumentiert sind, welches Wissen an einzelnen Personen hängt und welche Risiken die finanzielle Due Diligence nicht zeigt.

Woher kommt der Begriff Situational Awareness?

Aus der Luftfahrt und der Human-Factors-Forschung. Mica R. Endsley definierte Situational Awareness 1995 als Wahrnehmung der Elemente einer Lage, das Verstehen ihrer Bedeutung und die Projektion ihres künftigen Zustands. Piloten und Fluglotsen trainieren genau diese drei Stufen.

Woran erkennt man, dass das Business in die IT gepresst wird?

Typische Anzeichen: Mitarbeitende führen Schattenlisten neben dem System, Prozesse werden umgebaut, weil ein Tool es verlangt, Entscheidungen hängen an einzelnen Personen, und niemand kann auf einer Seite erklären, welche IT welches Geschäftsziel trägt.

Was bekommt man am Ende eines Mandats?

Ein Lagebild auf einer Seite, eine Passungsanalyse mit Entscheidungslog, ein Zielbild mit Roadmap und, wenn gewünscht, die umgesetzte IT mit einer dokumentierten Übergabe an das interne Team, inklusive Playbooks (dokumentierte Abläufe, SOPs) für Betrieb und Notfälle.

Wie lange dauert ein Lagebild?

Das hängt von Grösse, Standorten und Regulierung ab. Umfang und Zeitrahmen werden im Erstgespräch festgelegt und stehen danach schriftlich fest.

Ist Situational Awareness ein Framework oder eine Zertifizierung?

Nein. Es ist eine Arbeitsweise mit festen Ergebnissen. Bestehende Standards wie ISO 27001 oder ITIL werden genutzt, wo sie dem Geschäft dienen, aber nicht zum Selbstzweck eingeführt.

Für welche Unternehmensgrössen eignet sich Situational Awareness?

Vom Startup mit zehn Personen bis zum Unternehmen mit rund 1’000 Mitarbeitenden, dazu Programme in Konzernen und Joint Ventures. Entscheidend ist nicht die Grösse, sondern dass IT und Geschäft auseinanderlaufen.

Wer trägt die Verantwortung während des Mandats?

Die Verantwortung für Entscheidungen bleibt beim Unternehmen. Ivo Schönberner bereitet Entscheidungen vor, dokumentiert sie im Entscheidungslog und setzt um, was entschieden ist.

Arbeitet Ivo Schönberner herstellerunabhängig?

Ja. Die Technik folgt dem Geschäft. Microsoft 365, Mac und Windows, Cloud oder lokal betriebene KI werden nach Passung gewählt, nicht nach Partnerstatus.

Was kostet Situational Awareness?

Es gibt kein Paket von der Stange. Abgerechnet wird als Tagessatz oder als Monatsmandat, abhängig von Einsatzform und Umfang. Den Rahmen klären Sie im ersten Gespräch.

Wie ist Ihre Lage?

Dreissig Minuten, kein Vortrag.

Ivo Schönberner an einer Seepromenade im Morgenlicht